Dein Technik-Reset vor Jahresende: Was du JETZT checken solltest
Dezember ist nicht nur Weihnachtszeit. Für viele Musiker*innen ist er auch so etwas wie ein unsichtbarer Neustart-Knopf.
Denn wenn du im Januar wieder auf Tour gehst, im Studio stehst oder deine Releases vorbereitest, brauchst du vor allem eines: technische und organisatorische Klarheit.
Ganz ehrlich, wer kennt das nicht?
Musik veröffentlichen in der Weihnachtszeit: Segen oder Sichtbarkeits-Falle?
Es klingt erstmal nach einem schönen Gedanken:
„Ich will meinen Song noch vor Jahresende rausbringen.“
Vielleicht hast du das ganze Jahr an deiner Musik gearbeitet. Vielleicht ist es ein persönlicher Track. Vielleicht denkst du: „Wenn ich jetzt nicht veröffentliche, fühlt sich alles unvollständig an.“
Aber: Dezember ist kein normaler Release-Monat.
Die Menschen sind müde. Die Feeds sind voll mit Glühwein, Schneefotos und Geschenkideen. Playlists werden von Weihnachtssongs dominiert – und selbst die größten Namen kämpfen um Aufmerksamkeit.
Was also tun, wenn dein Release trotzdem im Dezember stattfinden soll, oder muss?
Hier drei clevere Strategien, die du wirklich anwenden kannst:
Die Rauhnächte als kreative Kraftquelle für Musiker*innen
Wenn das Jahr zur Ruhe kommt, öffnet sich etwas Magisches:
Die Zeit zwischen den Jahren, die sogenannten Rauhnächte, ist für viele nur ein spirituelles Phänomen. Für mich ist sie mittlerweile ein kraftvoller Raum für künstlerische Klarheit.
Ich arbeite seit Jahren mit Musikerinnen, die an ihrer Ausrichtung zweifeln. Die nicht wissen, was ihr nächster Schritt ist.
Und ich sage immer wieder: „Die Antwort kommt nicht im Tun. Sie kommt im Hinhören.“
Und genau dafür sind die Rauhnächte da.
Dezember-Magie: Warum dieser Monat deine Karriere als Musiker*in prägt
Der Dezember ist mehr als nur Lichter, Glühwein und Last-Minute-Stress.
Er ist ein Wendepunkt, auch (und gerade) im Musikbusiness.
Viele Musiker*innen erleben diesen Monat als zäh oder „verloren“. Kaum Gigs. Wenig Reichweite. Keine Rückmeldungen von Veranstalter*innen. Und innerlich diese leise Frage:
„Was hat dieses Jahr eigentlich gebracht?“
Grenzen setzen im Musikbusiness – ohne dich zu rechtfertigen
Wenn du selbstständig als Musiker*in arbeitest, ist ein Satz besonders schwer auszusprechen:
„Nein, das passt für mich nicht.“
Warum? Weil wir gelernt haben, dass Chancen rar sind. Dass man dankbar sein muss. Dass man immer verfügbar sein sollte, für Gigs, Kooperationen, Booking-Anfragen, Feedback-Gespräche, Content-Produktionen, Promo-Aktionen.
Ich hab lange gebraucht, um zu verstehen:
Jedes Ja zu etwas, das nicht stimmt, ist ein Nein zu dir selbst.
Wie du deine Songs sichtbar machst – ohne dich zu verlieren
Du hast einen Song geschrieben, aufgenommen, gemischt und jetzt ist er fertig.
Aber wie kommt er in die Welt?
Und wie bleibst du bei dir, während du ihn sichtbar machst?
Für viele Musiker*innen ist genau das die größte Herausforderung im Musikbusiness:
Wie kann ich meine Musik vermarkten, ohne mich selbst auszubrennen oder zum Werbe-Roboter zu werden?
Gerade als unabhängige Musiker*in, vielleicht aus München oder irgendwo zwischen USA und Deutschland, ist das Thema Musik Promotion oft mit Druck verbunden. Aber Sichtbarkeit muss nicht unecht sein.
Lampenfieber auflösen: Was wirklich hinter deiner Nervosität steckt
Viele Musiker*innen kennen dieses Gefühl: Du stehst kurz vor deinem Auftritt, deine Hände zittern, dein Herz rast – und plötzlich willst du einfach nur weg. Obwohl du wochenlang geprobt hast. Obwohl du deine Songs liebst.
In meinen Musik Coachings höre ich das oft:
„Warum bin ich so nervös, obwohl ich doch Profi sein will?“
Und ich sage dann: Lampenfieber ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen von Bedeutung.
Deine Musik darf wirken, auch ohne Output-Marathon
Es ist ruhig geworden. Der Release liegt ein paar Wochen zurück. Die Posts sind raus. Die Kommentare verebbt. Und dann kommt er – dieser leise Gedanke:
„Ich sollte mal wieder was posten.“
Vielleicht. Aber vielleicht auch nicht.
Wir leben in einem Musikbusiness, das Output feiert. Mehr Reels. Mehr Content. Mehr Sichtbarkeit.
Doch deine Musik braucht nicht mehr Sichtbarkeit – sie braucht Tiefe.
Und manchmal entsteht Tiefe im Stillwerden.
Was bin ich wert? Preise, Gagen & das Selbstwertgefühl dahinter
„Was würdest du für so einen Auftritt verlangen?“
Die Frage fällt oft in Coachings, in Proberäumen, in WhatsApp-Chats mit Musikerfreundinnen.
Und meistens ist die Antwort: „Puh, gute Frage... Kommt drauf an.“
Kommt drauf an. Auf wen? Auf das Budget? Auf die Angst, „zu teuer“ zu sein?
Oder auf deinen eigenen Wert?
Wenn wir im Musikbusiness von Preisgestaltung und Gage sprechen, reden wir nicht nur über Zahlen. Wir reden über das, was du dir selbst zutraust. Und was du dich traust, dafür zu stehen.
Ich erinnere mich gut: Mein erster Moment, als ich eine ordentliche Gage vorgeschlagen habe, war nicht selbstbewusst. Ich hab gezögert, meine Stimme wurde leiser. Ich dachte, die Person am anderen Ende würde gleich lachen.
Bewerbungen & Booking für 2026: So fällst du positiv auf
Jetzt beginnt sie wieder: die große Bewerbungswelle.
Festivals, Veranstalter*innen, Kulturzentren – sie alle planen ihr 2026. Und du hast genau jetzt die Chance, deine Musik ins Gespräch zu bringen.
Aber viele Musiker*innen wissen nicht, wie man professionell und klar auftritt.
Manche verschicken eine E-Mail ohne Info. Andere ein überladenes PDF ohne Aussagekraft. Und dann wundert man sich: Warum kommt nichts zurück?
Ich will dir heute zeigen, wie du dich bewirbst – mit Haltung, Herz und Strategie.
Novemberblues? Wie du als Musikerin den Sinn in deiner Musik wiederfindest
Der November hat eine eigene Schwere.
Die Tage sind kurz, die Auftritte weniger, das Jahr wirkt fast vorbei – und trotzdem ist es noch nicht ruhig genug für echten Rückzug.
Viele Musiker*innen erzählen mir in dieser Zeit, dass sie zweifeln:
„Bin ich noch auf dem richtigen Weg?“
„Wofür mache ich das alles – wenn es sich gerade so leer anfühlt?“
„Ich gebe so viel. Aber wo bleibt die Resonanz?“
Winter vorbereiten: Wie du als Musiker*in Kraft statt Rückzug planst
Der Herbst wird dunkler. Die Tage kürzer. Und du spürst: Deine Energie verändert sich.
Vielleicht möchtest du dich zurückziehen. Vielleicht bist du müde vom Jahr. Vielleicht willst du einfach kurz durchatmen.
Das ist okay. Und wichtig.
Dein Presskit aufpolieren: So überzeugst du Veranstalter*innen & Medien
Der Herbst ist Planungszeit im Musikbusiness. Veranstalter*innen stellen gerade ihre Programme für 2026 zusammen – und deine Chancen auf Auftritte, Festival-Slots und Pressefeatures steigen enorm, wenn du ein gutes Presskit hast.
Aber was ist ein gutes EPK (Electronic Press Kit)?
Und wie hebst du dich als Musikerin wirklich ab, ohne viel Geld und PR-Agentur?
Kurz vor dem Release: Zwischen Vorfreude, Angst und Selbstzweifeln
Du hast monatelang geschrieben, produziert, gefeilt, verworfen, gehofft – und jetzt ist er da: der Moment, bevor deine neue Single oder dein Album rauskommt.
Und plötzlich fühlt sich alles anders an.
Was eben noch Euphorie war, wird jetzt zu einem Knoten im Bauch:
„Was, wenn niemand es hört? Was, wenn es nicht gut genug ist? Was, wenn ich enttäusche?“
Diese emotionale Achterbahnfahrt kennen fast alle Musiker*innen.
Und sie ist nicht falsch – sie zeigt nur, wie viel dir deine Musik bedeutet.
Auf der Bühne du selbst sein: Wie Bühnenpräsenz entsteht
Bühnenpräsenz – dieses Wort klingt groß, professionell, fast einschüchternd.
Dabei ist es oft viel einfacher: Es ist das, was passiert, wenn du ganz du selbst bist – und dabei gesehen wirst.
Viele Musiker*innen fragen mich im Musik Coaching:
„Was kann ich auf der Bühne tun, damit ich das Publikum wirklich erreiche?“
Und meine Antwort ist meistens: Weniger ist mehr. Präsenz beginnt nicht mit einer Geste – sondern mit deiner inneren Haltung.
Gage, Vertrag, Verantwortung: So schützt du dich im Musikbusiness
„Ich hab den Gig gespielt – aber die Gage kam nie.“
„Im Vertrag stand nichts über Unterkunft – also hab ich auf der Couch von jemandem geschlafen.“
„Ich hab einen Song aufgenommen – und plötzlich war er online, ohne meinen Namen.“
All das sind echte Situationen aus dem Musikbusiness.
Und sie passieren oft, weil viele Musiker*innen nie gelernt haben, sich rechtlich und wirtschaftlich zu schützen.
Darum teile ich hier konkrete Basics, die du sofort umsetzen kannst – ohne Jura-Studium, aber mit echtem Effekt:
Deine Musik sichtbar machen: Selbstvermarktung mit Herz und Struktur
Viele Musiker*innen sagen mir im Musik Coaching: „Ich will nicht aufdringlich wirken. Ich will, dass meine Musik für sich spricht.“
Aber hier ist die Realität im Musikbusiness:
Wenn du nicht sichtbar wirst, wirst du übersehen – selbst mit großartiger Musik.
Selbstvermarktung heißt nicht: ständig posten, schreien oder sich verbiegen.
Es bedeutet: Du machst für andere greifbar, was du wirklich tust – mit Klarheit, Authentizität und Struktur.
Sichtbar bleiben, auch wenn du zweifelst: Wie du durch kreative Krisen gehst
Es ist Montagmorgen. Du öffnest Instagram, scrollst – und siehst:
Alle anderen posten. Gigs. Studiosessions. Hochwertige Videos. Erfolgsstories.
Und du?
Du hast nichts geplant. Keine Energie für einen Beitrag. Keine Lust auf Sichtbarkeit. Du fühlst dich klein, verglichen, überfordert. Und dann denkst du: Vielleicht sollte ich einfach mal gar nichts posten. Vielleicht braucht es mich gar nicht da draußen.
Wenn du alles infrage stellst: Dein persönlicher Wendepunkt im Musikleben
Kennst du diesen Moment?
Du kommst von einem Auftritt zurück – es war okay, vielleicht sogar gut. Die Leute haben geklatscht. Und trotzdem sitzt du danach allein in der Küche und fragst dich: Wofür mache ich das alles eigentlich?
Du bist erschöpft. Du hast investiert – Zeit, Geld, Herzblut. Und trotzdem fühlt es sich an, als würdest du auf der Stelle treten. Dein Release ist draußen, aber nichts „passiert“. Die Booking-Anfragen bleiben aus. Auf Social Media läuft es nur mittelmäßig. Und langsam schleicht sich der Gedanke ein: Was, wenn ich einfach nicht gut genug bin?
Social Media für Musiker*innen: Echte Sichtbarkeit aufbauen
„Ich will sichtbar sein – aber es fühlt sich so unangenehm an.“ Diesen Satz höre ich in fast jedem Musik Coaching. Und ich verstehe ihn. Denn Social Media für Musiker*innen ist kein Selbstläufer. Es braucht Mut, Klarheit und vor allem: einen echten inneren Antrieb.
Wenn du Social Media nicht nur als Pflicht, sondern als Bühne für deine Werte, deine Musik und deine Energie nutzen willst – dann ist jetzt der Moment, neu zu denken.