Dein Jahresmotto 2026 – und warum Musiker*innen das brauchen
Es ist einfach, sich im Januar Ziele zu setzen.
Aber oft sind es die Ziele, die alle haben: „Mehr Reichweite. Mehr Auftritte. Mehr Geld.“
Was fehlt? Die innere Ausrichtung. Der rote Faden. Das Gefühl dahinter.
Ein Jahresmotto.
Ein Satz, der dich trägt, wenn alles wackelt.
Alle ändern alles – aber was, wenn du smarter startest als der Rest?
Alle starten durch. Neue Ziele, neue Pläne, neue Challenges.
Und du? Du überlegst vielleicht, ob du jetzt auch alles „neu“ machen musst, neue Strategie, neues Booking-Tool, neue Social-Media-Formate.
Aber was, wenn der Schlüssel zu echtem Wachstum nicht darin liegt, alles umzukrempeln? Sondern darin, besser zu entscheiden, worauf du dich wirklich fokussierst?
5 Dinge, die ich 2026 anders mache – als Künstler*in & Unternehmer*in
Willkommen im neuen Jahr.
Ich weiß nicht, wie’s dir geht, aber ich habe keine Lust mehr auf vage Vorsätze, die Mitte Januar schon wieder verschwinden.
Ich will Dinge verändern, die mein Leben als Musikerin und Unternehmerin wirklich leichter, klarer und kraftvoller machen.
Mein Jahresrückblick – was 2025 mit mir gemacht hat
Wenn ich an den Anfang von 2025 zurückdenke, spüre ich fast körperlich, wie anders sich damals alles angefühlt hat.
Ich war motiviert, ja. Aber auch überfordert. Ich hatte große Pläne, eine To-do-Liste voller Ideen und dieses Gefühl: „Dieses Jahr muss es klappen.“
Und dann? Kam das Leben. Kam das Musikbusiness. Kam ich, mit allen Zweifeln, Erfolgen, Umwegen und echten Transformationen.
Danke, dass du hier bist – Weihnachten im Musikbusiness & ein Licht für andere sein
Weihnachten.
Die Welt hält kurz den Atem an, zumindest auf den ersten Blick. Während viele Menschen Kekse backen oder mit ihren Familien zusammensitzen, scrollen einige von uns durch Booking-Mails, checken Spotify-Statistiken oder überlegen, ob es sich überhaupt lohnt, zwischen den Jahren noch etwas zu posten.
Ich kenne das. Ich kenne das Gefühl, an Weihnachten ein wenig „zwischen allem“ zu stehen. Nicht ganz offline – aber auch nicht voll präsent.
So nutzt du die Feiertage als Musiker*in strategisch – ohne den Zauber zu verlieren
Zwischen den Jahren passiert etwas Seltsames: Die Welt wird langsamer – aber genau jetzt öffnen sich leise Türen.
Während viele Menschen abschalten, sind genau diese Tage wertvoll fürs Musikbusiness – vor allem für Künstlerinnen, die 2026 mit Struktur, Präsenz und Klarheit starten wollen.
Aber keine Sorge: Es geht nicht darum, deinen Jahresurlaub mit Excel-Tabellen zu ruinieren.
Es geht um ein paar gezielte Impulse, die du leicht umsetzen kannst – mit viel Raum für dich selbst.
Hier sind fünf clevere Ideen, wie du die Feiertage als Musiker*in nutzen kannst – strategisch, aber sanft:
Zwischen Erschöpfung und Magie – Weihnachten als Künstler*in fühlen
Weihnachten. Für viele ein Fest der Freude, für Musikerinnen oft ein Fest der widersprüchlichen Gefühle.
Nach einem Jahr voller Auftritte, Proben, Social Media, Songs und Selbstzweifeln kommt plötzlich diese Stille.
Oder besser gesagt: der laute Erwartungsdruck, jetzt „besinnlich“ zu sein.
Dein Technik-Reset vor Jahresende: Was du JETZT checken solltest
Dezember ist nicht nur Weihnachtszeit. Für viele Musiker*innen ist er auch so etwas wie ein unsichtbarer Neustart-Knopf.
Denn wenn du im Januar wieder auf Tour gehst, im Studio stehst oder deine Releases vorbereitest, brauchst du vor allem eines: technische und organisatorische Klarheit.
Ganz ehrlich, wer kennt das nicht?
Musik veröffentlichen in der Weihnachtszeit: Segen oder Sichtbarkeits-Falle?
Es klingt erstmal nach einem schönen Gedanken:
„Ich will meinen Song noch vor Jahresende rausbringen.“
Vielleicht hast du das ganze Jahr an deiner Musik gearbeitet. Vielleicht ist es ein persönlicher Track. Vielleicht denkst du: „Wenn ich jetzt nicht veröffentliche, fühlt sich alles unvollständig an.“
Aber: Dezember ist kein normaler Release-Monat.
Die Menschen sind müde. Die Feeds sind voll mit Glühwein, Schneefotos und Geschenkideen. Playlists werden von Weihnachtssongs dominiert – und selbst die größten Namen kämpfen um Aufmerksamkeit.
Was also tun, wenn dein Release trotzdem im Dezember stattfinden soll, oder muss?
Hier drei clevere Strategien, die du wirklich anwenden kannst:
Die Rauhnächte als kreative Kraftquelle für Musiker*innen
Wenn das Jahr zur Ruhe kommt, öffnet sich etwas Magisches:
Die Zeit zwischen den Jahren, die sogenannten Rauhnächte, ist für viele nur ein spirituelles Phänomen. Für mich ist sie mittlerweile ein kraftvoller Raum für künstlerische Klarheit.
Ich arbeite seit Jahren mit Musikerinnen, die an ihrer Ausrichtung zweifeln. Die nicht wissen, was ihr nächster Schritt ist.
Und ich sage immer wieder: „Die Antwort kommt nicht im Tun. Sie kommt im Hinhören.“
Und genau dafür sind die Rauhnächte da.
Dezember-Magie: Warum dieser Monat deine Karriere als Musiker*in prägt
Der Dezember ist mehr als nur Lichter, Glühwein und Last-Minute-Stress.
Er ist ein Wendepunkt, auch (und gerade) im Musikbusiness.
Viele Musiker*innen erleben diesen Monat als zäh oder „verloren“. Kaum Gigs. Wenig Reichweite. Keine Rückmeldungen von Veranstalter*innen. Und innerlich diese leise Frage:
„Was hat dieses Jahr eigentlich gebracht?“
Grenzen setzen im Musikbusiness – ohne dich zu rechtfertigen
Wenn du selbstständig als Musiker*in arbeitest, ist ein Satz besonders schwer auszusprechen:
„Nein, das passt für mich nicht.“
Warum? Weil wir gelernt haben, dass Chancen rar sind. Dass man dankbar sein muss. Dass man immer verfügbar sein sollte, für Gigs, Kooperationen, Booking-Anfragen, Feedback-Gespräche, Content-Produktionen, Promo-Aktionen.
Ich hab lange gebraucht, um zu verstehen:
Jedes Ja zu etwas, das nicht stimmt, ist ein Nein zu dir selbst.
Wie du deine Songs sichtbar machst – ohne dich zu verlieren
Du hast einen Song geschrieben, aufgenommen, gemischt und jetzt ist er fertig.
Aber wie kommt er in die Welt?
Und wie bleibst du bei dir, während du ihn sichtbar machst?
Für viele Musiker*innen ist genau das die größte Herausforderung im Musikbusiness:
Wie kann ich meine Musik vermarkten, ohne mich selbst auszubrennen oder zum Werbe-Roboter zu werden?
Gerade als unabhängige Musiker*in, vielleicht aus München oder irgendwo zwischen USA und Deutschland, ist das Thema Musik Promotion oft mit Druck verbunden. Aber Sichtbarkeit muss nicht unecht sein.
Lampenfieber auflösen: Was wirklich hinter deiner Nervosität steckt
Viele Musiker*innen kennen dieses Gefühl: Du stehst kurz vor deinem Auftritt, deine Hände zittern, dein Herz rast – und plötzlich willst du einfach nur weg. Obwohl du wochenlang geprobt hast. Obwohl du deine Songs liebst.
In meinen Musik Coachings höre ich das oft:
„Warum bin ich so nervös, obwohl ich doch Profi sein will?“
Und ich sage dann: Lampenfieber ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen von Bedeutung.
Deine Musik darf wirken, auch ohne Output-Marathon
Es ist ruhig geworden. Der Release liegt ein paar Wochen zurück. Die Posts sind raus. Die Kommentare verebbt. Und dann kommt er – dieser leise Gedanke:
„Ich sollte mal wieder was posten.“
Vielleicht. Aber vielleicht auch nicht.
Wir leben in einem Musikbusiness, das Output feiert. Mehr Reels. Mehr Content. Mehr Sichtbarkeit.
Doch deine Musik braucht nicht mehr Sichtbarkeit – sie braucht Tiefe.
Und manchmal entsteht Tiefe im Stillwerden.
Was bin ich wert? Preise, Gagen & das Selbstwertgefühl dahinter
„Was würdest du für so einen Auftritt verlangen?“
Die Frage fällt oft in Coachings, in Proberäumen, in WhatsApp-Chats mit Musikerfreundinnen.
Und meistens ist die Antwort: „Puh, gute Frage... Kommt drauf an.“
Kommt drauf an. Auf wen? Auf das Budget? Auf die Angst, „zu teuer“ zu sein?
Oder auf deinen eigenen Wert?
Wenn wir im Musikbusiness von Preisgestaltung und Gage sprechen, reden wir nicht nur über Zahlen. Wir reden über das, was du dir selbst zutraust. Und was du dich traust, dafür zu stehen.
Ich erinnere mich gut: Mein erster Moment, als ich eine ordentliche Gage vorgeschlagen habe, war nicht selbstbewusst. Ich hab gezögert, meine Stimme wurde leiser. Ich dachte, die Person am anderen Ende würde gleich lachen.
Bewerbungen & Booking für 2026: So fällst du positiv auf
Jetzt beginnt sie wieder: die große Bewerbungswelle.
Festivals, Veranstalter*innen, Kulturzentren – sie alle planen ihr 2026. Und du hast genau jetzt die Chance, deine Musik ins Gespräch zu bringen.
Aber viele Musiker*innen wissen nicht, wie man professionell und klar auftritt.
Manche verschicken eine E-Mail ohne Info. Andere ein überladenes PDF ohne Aussagekraft. Und dann wundert man sich: Warum kommt nichts zurück?
Ich will dir heute zeigen, wie du dich bewirbst – mit Haltung, Herz und Strategie.
Novemberblues? Wie du als Musikerin den Sinn in deiner Musik wiederfindest
Der November hat eine eigene Schwere.
Die Tage sind kurz, die Auftritte weniger, das Jahr wirkt fast vorbei – und trotzdem ist es noch nicht ruhig genug für echten Rückzug.
Viele Musiker*innen erzählen mir in dieser Zeit, dass sie zweifeln:
„Bin ich noch auf dem richtigen Weg?“
„Wofür mache ich das alles – wenn es sich gerade so leer anfühlt?“
„Ich gebe so viel. Aber wo bleibt die Resonanz?“
Winter vorbereiten: Wie du als Musiker*in Kraft statt Rückzug planst
Der Herbst wird dunkler. Die Tage kürzer. Und du spürst: Deine Energie verändert sich.
Vielleicht möchtest du dich zurückziehen. Vielleicht bist du müde vom Jahr. Vielleicht willst du einfach kurz durchatmen.
Das ist okay. Und wichtig.
Dein Presskit aufpolieren: So überzeugst du Veranstalter*innen & Medien
Der Herbst ist Planungszeit im Musikbusiness. Veranstalter*innen stellen gerade ihre Programme für 2026 zusammen – und deine Chancen auf Auftritte, Festival-Slots und Pressefeatures steigen enorm, wenn du ein gutes Presskit hast.
Aber was ist ein gutes EPK (Electronic Press Kit)?
Und wie hebst du dich als Musikerin wirklich ab, ohne viel Geld und PR-Agentur?