Was du wirklich brauchst, um 2026 sichtbar zu werden – jenseits von Reels und Reichweite
Du sitzt vor deinem Handy, bereit, ein Reel zu drehen. Licht steht, Lippenstift sitzt. Du willst was sagen, doch da ist nichts. Kein Satz fühlt sich richtig an. Alles klingt entweder zu viel oder zu wenig.
Also scrollst du lieber wieder. Und fragst dich: Warum fühlen sich alle anderen so klar und laut und du so leise?
Vielleicht liegt es daran, dass Sichtbarkeit nicht bei der Kamera beginnt. Sondern bei dir.
Sichtbarkeit ist kein Algorithmus. Es ist ein inneres Ja. Du kannst den besten Postingplan der Welt haben. Wenn du dich selbst nicht als relevant empfindest, wirst du dich nicht zeigen. Oder du tust es halbherzig und wunderst dich, warum es nicht funktioniert.
Viele Musiker*innen kämpfen nicht mit Social Media. Sondern mit dem Gefühl: "Was, wenn es niemanden interessiert?"
Und genau da beginnt deine Sichtbarkeit.
Was steckt wirklich hinter deiner Unsichtbarkeit?
Vielleicht sagst du: "Ich bin introvertiert."
Oder: "Ich will nicht nerven."
Oder: "Ich hab grad nix zu sagen."
Aber wenn wir ehrlich sind, stecken dahinter oft Gedanken wie:
"Ich hab noch nicht genug erreicht."
"Ich bin nicht professionell genug."
"Ich bin nicht gut genug."
Diese Sätze machen dich unsichtbar, ganz ohne Instagram.
Die innere Bühne: Was du sehen musst, bevor andere dich sehen können
Bevor dich jemand buchen, hören, feiern oder supporten kann, musst du dich selbst ernst nehmen. Nicht mit Arroganz. Sondern mit Tiefe.
Hier sind drei Impulse, wie du 2026 sichtbar wirst, nicht nur online, sondern im Herzen deiner Community:
Fang an, dich selbst zu beobachten
Nicht nur im Spiegel oder auf Videos, sondern in deinen Entscheidungen.
Wo traust du dich nicht hin? Wo wartest du auf Erlaubnis?
Sichtbarkeit beginnt, wenn du dich selbst nicht mehr übergehst.Poste nicht für die Masse – sondern für die eine Person
Denk an die Freundin, die sich mal bedankt hat für deine Ehrlichkeit.
An die Fremde, die bei deinem Konzert Tränen in den Augen hatte.
Schreib für sie. Sprich zu ihr. So wird dein Content lebendig.Gib dir selbst eine Bühne
Nicht digital. Sondern emotional.
Mach eine Liste mit 10 Dingen, die du in deiner Karriere bereits geschafft hast.
Und lies sie laut vor. Ja, laut. Jeden Tag.
Klingt albern, aber genau so entsteht innerer Applaus.
Sichtbar sein heißt nicht, ständig präsent zu sein.
Sichtbar sein heißt, in deiner Energie klar zu sein.
Du darfst leise sichtbar sein. Sanft. Punktuell. Aber mit echter Präsenz.
Und das beginnt nicht bei der Story, sondern bei dir.
Du willst dein Musikbusiness professionalisieren? Dann hör auf, dich selbst zu verstecken.
Denn niemand wird an dich glauben, wenn du dich selbst nicht sehen kannst.
Liebe Grüße