Alle ändern alles – aber was, wenn du smarter startest als der Rest?

Alle starten durch. Neue Ziele, neue Pläne, neue Challenges.
Und du? Du überlegst vielleicht, ob du jetzt auch alles „neu“ machen musst, neue Strategie, neues Booking-Tool, neue Social-Media-Formate.

Aber was, wenn der Schlüssel zu echtem Wachstum nicht darin liegt, alles umzukrempeln? Sondern darin, besser zu entscheiden, worauf du dich wirklich fokussierst?

Denn ganz ehrlich:
Viele Musiker*innen machen im Januar die gleichen Fehler:

  • Sie setzen sich zehn Ziele, erreichen aber keins.

  • Sie starten fünf Plattformen, aber bauen keine Community auf.

  • Sie hören Podcasts, schreiben Visionboards, buchen drei Coachings und fühlen sich nach drei Wochen komplett leer.

Ich kenne das. 2024 ging es mir genauso. Ich hatte ein großes Ziel, viele Ideen, aber keine klare Energieverteilung. Und das ist der Gamechanger: Nicht wie viel du machst, sondern worauf du deine Energie setzt.

3 Strategien für deinen smarten Start 2026

1. Ressourcen-Check statt To-do-Listen-Marathon
Frag dich:

  • Welche Aufgaben geben dir wirklich Kraft?

  • Was frisst Energie, obwohl es vielleicht „dazugehört“?

  • Welche Menschen oder Plattformen unterstützen dich und welche lenken nur ab?

Statt alles gleichzeitig zu machen, wähle bewusst: Weniger, aber besser.

2. Die Fokus-Formel: 1 Ziel, 3 Maßnahmen, 30 Tage
Du willst dein Musikbusiness professionalisieren?
Dann setz dir EIN zentrales Ziel (z. B. Booking für Sommer 2026 sichern) und definiere 3 konkrete Maßnahmen dafür – etwa:

  • Booking-Liste erstellen und sortieren

  • Presskit aktualisieren

  • 5 persönliche E-Mails pro Woche schreiben

30 Tage. Keine Ausnahmen. Kein Zusatzprojekt.
Danach neu entscheiden.

3. Sichtbarkeits-Reset mit Klarheit statt Stress
Du brauchst nicht TikTok, Pinterest, YouTube Shorts, LinkedIn und Substack.
Du brauchst eine Plattform, auf der du sichtbar wirst und ein Format, das zu dir passt.
Frage dich:

  • Wo erreiche ich meine Zielgruppe wirklich?

  • Welcher Content fühlt sich wie ein Gespräch an, nicht wie ein Auftritt?

Vielleicht ist es ein ehrlicher Reel-Take über deine Musikreise.
Vielleicht ist es eine Stimme, die einfach mal sagt: „Ich bin Musiker*in in München und ich will mit euch wachsen.“

2026 muss kein Kraftakt sein.
Es darf durchdacht, strategisch und trotzdem emotional verbunden sein.

Denn du bist nicht irgendwer, der „irgendwas mit Musik“ macht. Du bist eine Künstler*in mit Herz, Struktur – und Weitblick.

Liebe Grüße

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Dein Jahresmotto 2026 – und warum Musiker*innen das brauchen

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5 Dinge, die ich 2026 anders mache – als Künstler*in & Unternehmer*in