Mein Jahresrückblick – was 2025 mit mir gemacht hat

Wenn ich an den Anfang von 2025 zurückdenke, spüre ich fast körperlich, wie anders sich damals alles angefühlt hat.

Ich war motiviert, ja. Aber auch überfordert. Ich hatte große Pläne, eine To-do-Liste voller Ideen und dieses Gefühl: „Dieses Jahr muss es klappen.“
Und dann? Kam das Leben. Kam das Musikbusiness. Kam ich, mit allen Zweifeln, Erfolgen, Umwegen und echten Transformationen.

Ich möchte heute nicht einfach einen Rückblick schreiben, um etwas abzuhaken. Ich möchte teilen, was 2025 mit mir gemacht hat, innen drin.

1. Ich habe gelernt, dass Konsistenz oft mehr zählt als Genialität.
Nicht der eine virale Moment, nicht das perfekte Reel oder die brillanteste Idee hat mein Jahr verändert.
Sondern die kleinen, regelmäßigen Schritte. Die Calls, die ich durchgezogen habe, obwohl ich müde war. Die Coaching-Sessions, die ich gehalten habe, auch wenn ich vorher an mir gezweifelt habe.
Und ja, die vielen Male, wo ich gepostet habe, obwohl ich dachte: „Wer interessiert sich schon dafür?“
Heute weiß ich: genau diese Echtheit ist es, die verbindet.

2. Ich habe mich neu sortiert. Und viel losgelassen.
Alte Projekte, alte Kontakte, alte Vorstellungen davon, wie etwas „aussehen muss“.
Ich habe aufgehört, mich mit Musiker*innen zu vergleichen, die ganz andere Wege gehen.
Und ich habe gemerkt: wenn ich mit meiner Geschichte arbeite, nicht gegen sie, dann entsteht plötzlich Raum. Für neue Ideen. Für neue Leute. Für Wachstum.

3. Ich habe mich selbst besser kennengelernt.
Nicht nur als Coach oder Managerin. Sondern als Frau, als Kreative, als jemand, der auch mal nicht weiß, wie es weitergeht. Und genau da, in dieser Unklarheit, lag so viel Kraft.
Wenn du Musiker*in bist, kennst du das sicher: Manchmal fragst du dich, warum du das alles machst.
Und dann stehst du auf der Bühne. Oder bekommst eine Nachricht von jemandem, der deine Musik gebraucht hat.
Und plötzlich ist alles wieder da. 2025 hat mir gezeigt: Das ist keine Schwäche. Das ist der Rhythmus.

Vielleicht willst du dir auch heute ein paar Minuten nehmen.
Schreib auf:

  • Was habe ich losgelassen?

  • Was hat sich verändert, in mir, nicht nur im Außen?

  • Wofür bin ich dankbar, auch wenn es wehgetan hat?

Denn diese Reflexion ist nicht einfach nur ein Ritual. Sie ist ein echter Kompass.

Ich danke dir, dass du mich 2025 begleitet hast. Und ich verspreche dir: 2026 wird nicht „perfekt“. Aber es wird echt. Und mutig. Und richtig stark.

Liebe Grüße

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5 Dinge, die ich 2026 anders mache – als Künstler*in & Unternehmer*in

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Danke, dass du hier bist – Weihnachten im Musikbusiness & ein Licht für andere sein