Zwischen Erschöpfung und Magie – Weihnachten als Künstler*in fühlen

Weihnachten. Für viele ein Fest der Freude, für Musikerinnen oft ein Fest der widersprüchlichen Gefühle.
Nach einem Jahr voller Auftritte, Proben, Social Media, Songs und Selbstzweifeln kommt plötzlich diese Stille.
Oder besser gesagt: der laute Erwartungsdruck, jetzt „besinnlich“ zu sein.

Ich kenne diese Leere.
Wenn du am 25. Dezember auf der Couch sitzt, um dich herum Familienrituale, und du innerlich denkst:
„Ich müsste eigentlich Booking-Mails schreiben. Oder mein neues Konzept fertig machen. Oder wenigstens einen Song posten.“

Und gleichzeitig: „Ich kann gerade gar nichts mehr.“

Dieses Spannungsfeld aus Erschöpfung und Magie ist für viele Künstlerinnen Realität. Du bist nicht allein. Und du musst heute nicht „funktionieren“.

Was du stattdessen tun kannst:
Nutze den heutigen Tag, um dich zu spüren, ohne Bewertung.
Wenn du müde bist, bist du müde.
Wenn du leer bist, darfst du leer sein.
Und wenn du plötzlich Lust bekommst, eine Melodie aufzunehmen – dann ist das dein Geschenk an dich.

Hier ein paar sanfte Wege, um mit dir selbst heute in Verbindung zu bleiben:

  • Schreib einen Satz auf: Was hat dieses Jahr mich über mich selbst gelehrt?

  • Hör dir einen Song von dir an, den du fast vergessen hast – ohne zu werten

  • Geh spazieren, ohne Musik und hör, was innen klingt

  • Sag laut „Danke“, für deine Stimme, deine Kreativität, dein Durchhalten

Du bist Musiker/in. Künstler/in. Selbstständige/r.
Und du bist ein Mensch mit einem Herz, das Pausen braucht.

Vielleicht liegt genau heute, an Weihnachten, deine größte Wahrheit:
Du musst niemandem etwas beweisen. Du darfst einfach sein.

Liebe Grüße

Zurück
Zurück

So nutzt du die Feiertage als Musiker*in strategisch – ohne den Zauber zu verlieren

Weiter
Weiter

Dein Technik-Reset vor Jahresende: Was du JETZT checken solltest