Du willst eine Karriere – aber dein Umfeld sabotiert dich leise

"Machst du das jetzt eigentlich beruflich?"
"Und was ist dein Plan B?"
"Willst du dir nicht was Sicheres suchen?"

Sätze wie Nadeln. Oft liebevoll verpackt. Aber sie treffen dich. Jedes Mal.

Viele Musiker*innen tragen nicht nur ihren Karrierewunsch, sondern auch das Gewicht der ständigen Rechtfertigung. Nicht, weil ihr Umfeld sie hasst – sondern weil es sie nicht versteht.

Was leise Sabotage wirklich bedeutet
Es sind nicht die lauten Nein-Sager. Es sind die Menschen, die deine Tourtermine "vergessen". Die deine Musik nie teilen. Die dich lieben, aber nicht glauben, dass du davon leben kannst.

Diese Zweifel setzen sich in dir fest. Du wirst vorsichtiger. Kleiner. Angepasst.

Was du tun kannst, um dich davon zu befreien

  1. Zieh eine klare Linie
    Nicht jede Kritik musst du annehmen. Du darfst sagen: "Ich weiß, dass du es gut meinst. Aber ich brauche deine Zweifel nicht."

  2. Such dir ein neues Umfeld – bewusst
    Es gibt Musiker*innen-Communities, Musik-Coachings, Mastermind-Gruppen. Orte, an denen dein Traum Alltag ist. Du musst nicht allein sein.

  3. Hol dir Erfolge ins Gedächtnis
    Schreib dir auf, was du alles geschafft hast. Auch wenn es klein scheint. Deine Karriere als Musiker*in ist real. Lass sie dir nicht wegreden.

Du bist nicht schwierig. Du bist konsequent.
Es ist nicht dein Job, ständig Verständnis zu erzeugen. Es ist dein Job, Musik zu machen, die dich und andere bewegt. Und wer das nicht sieht, darf leise weitergehen.

Liebe Grüße

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